Aktuelles aus unserem Club

Prof. Dr. Jens Bormann neuer Präsident der Lions


Prof. Dr. Jens Bormann (Foto: privat)

Stets zur Jahresmitte wechselt beim Lions Club Ratingen der Präsident.

Lions-Präsident für das Jahr 2022/223 ist jetzt Prof. Dr. jur. Jens Bormann, LL.M. (Harvard), der das Präsidenten-Abzeichen von seinem Vorgänger Georg Jennen überreicht bekam.

Beruflich wirkt Professor Bormann als Notar in Ratingen und bekleidet darüber hinaus für seine Standeskolleginnen und -kollegen das Amt des Präsidenten der Bundesnotarkammer. Verbunden mit dieser nationalen Aufgabe sind Verpflichtungen auch auf der europäischen Ebene.

In der Ämterübergabe wurde zunächst der scheidende Präsident gebührend gewürdigt. Von den schwierigen, Pandemie bedingten Umständen hatte er sich nicht einschüchtern lassen. Ausgestattet mit großer Kreativität, führte er die normal offenen, aber auch die Video- und Hybrid-Clubabende mit stets neuen Schwerpunkten und Akzenten durch. Seine Lionsfreunde spendeten ihm dafür den redlich verdienten Dank.


Jens Bormann und Past-Präsident Georg Jennen (Foto: privat)

„Recht und Wirtschaft im Umbruch“ lautet das Motto, das Prof. Dr. Bormann  für sein Amtsjahr gewählt hat.

In diesem Sinne will er sich tatkräftig für seinen Club einsetzen, der seit mehr als 40 Jahren besteht. Mehrere € 100,000 an Spenden, konnten in dieser Zeit durch zahlreiche Veranstaltungen der Lions - z.B. Adventskalender, Golf-Turnier, Weihnachtssingen -, eingesammelt werden. Mit den Geldern werden hauptsächlich Projekte im Stadtgebiet unterstützt, wie die Tafel, der SkF, Lebenshilfe, Wohnungslose, Lernhilfen für Schüler und vieles mehr. Hinzu gekommen ist ein starkes Engagement hier vor Ort in Ratingen für die Betroffenen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.

Besonders spannend bei den Clubabenden in der Präsidentschaft von Professor Bormann wird es sicherlich werden, wenn einerseits über die „Rechtsreform in der postsowjetischen Welt“ und andererseits über das „US-amerikanische Rechtssystem“ vorgetragen und diskutiert wird.

Für die Hilfsprojekte des Clubs werden Geld- und Sachmittel benötigt. Das gelingt nicht ohne Unterstützung durch die Öffentlichkeit und mit immer wieder neuen Ideen wie dem Weihnachtssingen vor drei Jahren.

Anregungen für neue Aktivitäten nimmt der Club jederzeit gerne entgegen unter www.lions-club-ratingen.de.

Und privat? Da hält sich Jens Bormann fit mit Sport und Bewegung. Eine innere Einstellung, die seine Frau und beide Töchter mit ihm teilen.

Lions-Club spendet 20 000 Euro für die Ukraine-Hilfe in Ratingen

Foto: Nach der Spendenübergabe kamen die Beteiligten zu einem gemeinsamen Foto im Klostergarten neben dem Rathaus zusammen: Hans Kraft (Lions-Club), Zeliha Yetik (Integrationsbeauftragte der Stadt Ratingen), Dagmar Argow (Diakonie), Bürgermeister Klaus Pesch, Ursula Hacket (Caritasverband), Joachim Voss (Lions-Club) und Martin Sahler (Caritasverband). Foto: Stadt Ratingen

 

Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind, wie täglich berichtet wird,  sehr viele Menschen auf der Flucht. Mehr als 700 haben inzwischen Zuflucht in Ratingen gefunden. Um diesen Menschen zu helfen, spendet der Lions Club Ratingen den namhaften Betrag von 20.000 Euro.

Unterstützt werden damit ukrainische Geflüchtete durch drei Maßnahmen, die von der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann und dem Caritasverband im Kreis Mettmann getragen werden.

Bei der Suche nach unterstützungswürdigen Projekten setzte sich die Integrationsbeauftragte der Stadt Ratingen, Zeliha Yetik intensiv ein. „Ich danke dem Lions-Club herzlich für seine großzügige Unterstützung. Der Caritasverband und die Diakonie leisten mit den drei Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zur bestmöglichen Unterstützung der zu uns geflüchteten Menschen“, ist sich Yetik sicher. Joachim Voss, Mitglied des Spendenausschusses des Lions Club Ratingen, ergänzt: „Die Menschen aus der Ukraine erleben in diesen Wochen und Monaten unvorstellbares Leid. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir hier an genau der richtigen Stelle helfen.“

Konkret gefördert wird die Diakonie in Ratingen mit ihrer Wochenendschule für ukrainische Flüchtlingskinder. „Ab sofort können ukrainische Schüler und Schülerinnen jeden Samstagnachmittag diese Wochenendschule besuchen“, erläutert Dagmar Argow, Geschäftsführerin  der Diakonie. Neben der Förderung in Deutsch und Mathematik einschließlich Hausaufgabenbetreuung gibt es gemeinsame Freizeitgestaltung und gemeinsames Essen. Auch Ausflüge in die Umgebung sind geplant.

Der vom Caritasverband in Ratingen eröffnete Infopoint für Geflüchtete aus der Ukraine wird durch die Spende technisch ausgestattet. Ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen empfangen dort die Geflüchteten. Sie erhalten so erste Orientierungshilfen für das Leben in Ratingen. „Kontakte untereinander, aber auch zur einheimischen Bevölkerung können geknüpft werden“, weiß Martin Sahler, Abteilungsleiter für den Fachbereich Integration und Migration. Auch für Personen, die in ihren Wohnungen Kriegsflüchtlinge aufgenommen haben, sowie für Vermieter und Vermieterinnen werden Gruppenangebote und Infoabende durchgeführt.

Ein weiterer Teil der Spende wird als psychosoziales Gesprächsangebot für ukrainische geflüchtete Frauen eingesetzt. Mit einer ukrainischen Psychologin können sie über die Trennung von ihren Familien und Ehemännern und Partnern in Kriegszeiten sprechen. Die Ehemänner, die oft auch Väter sind, dürfen nicht aus der Ukraine ausreisen, weil sie sich  zum Kriegseinsatz bereithalten müssen. Das Angebot dient dazu, Sorgen zu thematisieren, Krisen in den Familien zu bearbeiten, über Zukunftsängste oder über den möglichen Verlust des Ehemannes sprechen zu können.

Ratinger Lions untersützten Schulsporttag


Siegerehrung mit Lions-Präsident Georg Jennen (links)
(Foto: privat)

 

Presse:
https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/530-schueler-aus-ratingen-wetteifern-bei-schulsporttag-im-angerbad_aid-71681997

Tafel erinnert an mutige Höselerin

Rheinische Post, 7.5.2022:


Artikel im "LION"-Magazin von Lions Deutschland

Lions Club Ratingen spendete Funktechnik an THW

Der Lions Club Ratingen ermöglichte der THW Helfervereini-gung Ortsverein Ratingen e.V. den Kauf von Funktechnik im Wert von 5.000 Euro. Mit dieser Spende soll die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte in Ratingen langfristig verbessert werden. Entstanden ist die Idee nach der Flut im Sommer 2021. Die Technik wurde in den vergangenen Monaten beschafft und nun symbolisch übergeben. In der Doppelfunktion als Ortsbeauftragter vom THW Ratingen und stellvertretender Vorsitzender des Helfervereins übernahm Till Dobrinski die Ausstattung vom Lions Club. Dieser wurde durch Joachim Voss und Dr. Hans Kraft vertreten.
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